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Burg Monteagudo
Burg Monteagudo Die Burg Monteagudo und ihr Kreuz bieten einen Panoramablick auf die Stadt und die Huerta von Murcia. Burg Monteagudo
Kloster Los Jerónimos
Kloster Los Jerónimos Bekannt als “murcianischer Escorial” wurde es im XVIII. Jhd. nach den Plänen des Architekten und Mönchs Antonio de San José erbaut. Kloster Los Jerónimos
Im Inneren der Kathedrale von Murcia
Im Inneren der Kathedrale von Murcia Die Kathedrale von Murcia repräsentiert mehr als 600 Jahre Kunst, von der Gotik bis zum erhabenen Barock. Im Inneren der Kathedrale von Murcia
Kathedrale von Murcia
Kathedrale von Murcia Im südlichen Teil des Gotteshauses befindet sich das Tor der Apostel, das den gotischen Stil der Kathedrale repräsentiert. Kathedrale von Murcia
“Mit Spiegeln sieht man sich in das Gesicht, mit der Kunst blickt man in die Seele.” George Bernard Shaw
Die Kathedrale

MURCIA CATHEDRAL

Sie ist der perfekte Ausgangspunkt für alle touristischen Touren durch die Stadt. Vom künstlerischen Gesichtspunkt aus handelt es sich um das wichtigste Bauwerk und ihr Turm ist das Symbol von Murcia. Außerdem ist sie das Hauptgotteshaus der Diözese Cartagena.

 

Fachada de la Catedral de Murcia

 

Sie wurde im Laufe von fünf Jahrhunderten erbaut (XIV-XVIII. Jhd.) und ihre verschiedenen Stilrichtungen (Gotik, Renaissance und Barock) sind beeindruckende Zeugen der murcianischen Geschichte. Der Bau begann 1385 auf dem Gelände, auf dem die arabische Hauptmoschee der Stadt stand. 

Der Glockenturm misst 90 Meter Höhe, 95 mit Wetterhahn- was ihn zum zweithöchsten Glockenturm von Spanien, nach dem der Giralda in Sevilla, macht. Er ist der höchste Punkt der Stadt und wird gebildet aus fünf in der Breite abnehmenden Teilen. Jedes Teil zeigt eine andere künstlerische Qualität, was ihn für Besucher sehr interessant macht.

 

Torre de la Catedral de Murcia

 

Das Innere ist zum größten Teil gotisch. Der Grundriss besteht aus drei Schiffen mit Chorumgang und Kapellen, größtenteils Grabstätten von Bischöfen und Adeligen, die den Bau unterstützen oder daran Anteil hatten. Unter den 23 Kapellen ist vor allem die Vélez-Kapelle in Flamboyantstil erwähnenswert, mit beeindruckender zehneckiger Sternenkuppel, und die Junterones-Kapelle, eines der wichtigsten Werke spanischer Renaissance. Ebenfalls zu erwähnen sind das Chorgestühl im Platereskenstil, die Chorrückseite und das Portal des Sakristeivorraums.

 

Interior de la Catedral
[MAPA-CATEDRAL]

Capilla Junterones de la Catedral de Murcia

 

Im Hauptaltar werden das Herz und die Eingeweide von Alfonso X aufbewahrt, der dies so in seinem Testament verfügte als Zeichen seiner Liebe zu Murcia und der Treue, die die Stadt ihm bewies.

 

Altar Mayor

 

Im Außenbereich besitzt die Kathedrale drei Eingangsportale:

 

Plaza de la Cruz

 

Die Hauptfassade oder Imafronte, errichtet von Jaime Bort, ist ein Juwel des internationalen Barocks von außergewöhnlicher Schönheit. Sie ist einzigartig in ihrer Gattung und wurde verwirklicht dank Kardinal Belluga, einen Kardinal in Rom, der ein großer Wohltäter der Stadt war, und dessen Name der Platz trägt, auf dem die Kathedrale steht, der aktuell einer der beliebtesten Treffpunkte ist und auch Ort der wichtigsten Events des murcianischen Lebens. Die zwei Hauptthemen der Fassade sind die Verherrlichung der Jungfrau Maria, der das Gotteshaus geweiht ist, und die Glorifizierung der Kirche. 

 

Imafronte de la Catedral de Murcia

 

Das Portal der Apostel in gotischem Stil hat seinen Namen wegen der Skulpturen der vier Apostel, die es schmücken.

Das Portal der Ketten in Renaissancestil ist dekoriert mit drei der vier Brüder und Schutzheiligen der Diözese: San Leandro, San Isidro und San Fulgencio.

 

Detalla de la Catedral de Murcia

Ebenfalls zu erwähnen ist der Außenbereich der Vélez-Kapelle, der von einer umlaufenden spektakulären Kette geschmückt wird, die im Laufe der Geschichte Gegenstand mehrerer Legenden geworden ist.

 

Religiös
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Öffnungszeiten im Winter (September bis Juni): Dienstag bis Samstag: 7-13h und 17-20h. Montag, Sonn- und Feiertage 7-13h und 18:30-20h.
Öffnungszeiten im Sommer (Juli-August): Montag - Sonntag und Feiertage: 7-13h und 18:30-20h;
Eintritt frei.
Für Führungen, kontaktieren Sie das Dommuseum.
Rollstuhlgerecht von Home Front der rechten Tür.
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-1.1286700000
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Der Almudí-Palast

DER ALMUDÍ-PALAST

 

Palacio Almudi - Exterior

 

Es handelt sich um ein einzigartiges, beeindruckendes Gebäude aus dem XV. Jhd. in der Straße Plano de San Francisco mit einem Säuleninnenhof, der uns in das Murcia des Barocks zurück versetzt. Es handelt sich um den ehemalige Kornspeicher und gleichzeitigen Kornmarkt der Stadt. Die Idee, einen ersten öffentlichen Speicher für das Korn des Zehnten in Murcia zu bauen, wird zurückgeführt auf König Alfons X den Weisen im XIII. Jhd.

Die Erbauung des Gebäudes durch Esteban Fernández wurde 1440 abgeschlossen. Später, im XVI. Jhd. wurde es verschiedentlich umgebaut. Im XVII. Jhd. wurden mehrere seiner Säle als Waffenlager genutzt, während das Contraste-Gebäude fertig gestellt wurde, und im Jahr 1612, als ein Blitz in die Pulverkammer einschlug, die dort provisorisch untergebracht war, wurde das Gebäude größtenteils zerstört. 

 

Palacio Almudi - Fachada

 

Das Gebäude wurde 1886 zum Gerichtssaal und beherbergt heute das Stadtarchiv in der ersten Etage, in dem seit dem XIII. Jhd. die Verwaltungsdokumente von Murcia und der Huerta aufbewahrt werden. Es ist außerdem ein Kunstzentrum, da der Saal mit den toskanischen Säulen im Erdgeschoss als Ausstellungssaal dient.

Der Haupteingang des Gebäudes wird gekrönt von einem enormen königlichen Wappen der Habsburger, welches flankiert wird von zwei kleineren Wappen von Murcia, die nur 6 Kronen zeigen, da sie aus der Zeit vor der Herrschaft von Philipp V stammen, dem Monarchen, der die siebte Krone an die Stadt Murcia verlieh.

An der Fassade ist das Medaillonrelief der Schutzpatronin von Murcia oder des Brotspeichers zu sehen, ein Werk von Hernando de Torquemada, das eine Amme (Murcia) darstellt, die ein Kind neben ihrem eigenen säugt, was ein bedeutendes Symbol der Gastfreundschaft der Murcianer ist. Das Relief schließt ab mit einem Pelikan, der den Überfluss symbolisiert.

Palacio Almudi - Detalle

 

Der Almudí war ein Ort für den Kauf und Verkauf von Weizen und anderen Getreidesorten. Da der Weizen fast immer die Grundlage der Ernährung der Völker darstellte und es häufig Jahre des Mangels und Hungersnöte gab, bauten die Behörden Kornspeicher, um den Bedarf der Bevölkerung an Nahrung und an Saatgut zu decken.

 

Palacio Almudi - Interior

Der Name Almudí kommt von einem Getreidemaß, das sechs Kubikzoll entsprach. An diesen Ort kamen Erntearbeiter und Händler, um alle Arten von kommerziellen Transaktionen abzuschließen. Außerdem teilte hier der Rat den Weizen an die Bäcker aus.

Zivilisten
37.9835000000
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Heiligtum Fuensanta (Heilige Quelle)

HEILIGTUM FUENSANTA (HEILIGE QUELLE)

Ganz in der Nähe von Murcia, in der Ortschaft Algezares, befindet sich das Heiligtum Fuensanta, normalerweise Wohnsitz der Jungfrau und Schutzpatronen der Stadt, die zweimal im Jahr mittels Wallfahrt besucht wird (Fastenzeit und Septemberfeste). Die Verehrung der Jungfrau Virgen de la Fuensanta –die die Jungfrau Arrixaca in ihrer Rolle als Schutzpatronen ablöste- geht auf das Mittelalter zurück, einer Epoche, in der die Einsiedler Wasser aus einer "Heiligen Quelle" tranken. Das Heiligtum, so wie wir es heute kennen, geht auf das Ende des XVII. Jhd. zurück und wurde seither mehrmals restauriert.

 

La Fuensanta

 

Es handelt sich um ein traditionell murcianisches Gotteshaus aus dem Barock, das aufgeteilt ist in drei Schiffe: ein breites Zentralschiff und zwei Seitenschiffe mit Kapellen. Das Portal (1705), Werk von Toribio Martínez de la Vega, besteht aus zwei Türmen und einer Rundbogentür, besonders erwähnenswert sind die Engel, die das Wappen des Domkapitels, das den Bau des Gotteshauses veranlasste, halten und eine zentrale Nische mit dem Bild der Jungfrau Virgen de Fuensanta, Werk von Jaime Bort, flankiert von San Patricio und San Fulgencio.

 

La Fuensanta

 

In Inneren befinden sich einige großartige Reliefs und Skulpturen von González Moreno. Die Malereien und Wandmalereien der Kuppel und des Chors sind eine Arbeit des Malers Pedro Flores. Auf der ersten sieht man den Ort und die Geschichte Murcias, in einer Wallfahrt zu Ehren der Jungfrau sieht man Alfonso X, den Grafen von Floridablanca, den Kardinal Belluga, Francisco Salzillo und andere Persönlichkeiten der murcianischen Geschichte.  Auf dem Chor ist die Krönung der Virgen de la Fuensanta auf der Alten Brücke abgebildet.

Das Bildnis der Virgen de la Fuensanta ist eines mehrerer existierenden Bildnisse, sie war seit dem XV. Jhd. bekannt und wird während der Inkarnation und Weihnachten verehrt. Am Ende des XVII. Jhd. suchte eine große Dürre die Gegend heim und viele Gläubige beteten zur Jungfrau. Nach der Wallfahrt zum Gotteshaus endete die Dürre, und dieses Ereignis trat mehrfach ein, so dass sich Mitte des XVIII. Jhd. die Virgen de la Fuensanta in die Schutzheilige der Stadt verwandelte, was dem neuen Gotteshaus auch größere Bedeutung verlieh.

In der Nähe des Heiligtums Virgen de la Fuensanta befinden sich die Kapelle und das Kloster La Luz (deren erste Bewohner Einsiedler waren), die Kapelle San Antonio el Pobre und das Franziskanerkloster Santa Catalina del Monte, alles Orte, die einen Besuch wert sind.

Religiös
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Sommer Stunden
Eintritt frei.
Zugänglichkeit
Transport
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Die Hieronymiten

DIE HIERONYMITEN

Wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, mitten in der Huerta in der Ortschaft Guadalupe, steht das Kloster Los Jerónimos, ein Klostergebäude, das dem Orden desselben Namens gehörte, die auch Besitzer des berühmten religiösen Geländes in Madrid sind.

Monasterio de los Jerónimos

 

Das Kloster ist aus einem anderen hervor gegangen, das 1579 in der Nähe, in der Ortschaft Ñora de Abajo, heutige Gemeinde Ñora, gegründet wurde, daher wird es in den Klosterakten des Gründerordens als Kloster San Pedro de la Ñora geführt, ein Name, der dem neuen Gebäude erhalten blieb, obwohl er nach der Exklaustration der Hieronymiten im Jahr 1835 nicht mehr verwendet wurde, so dass es seither als Kloster der Hieronymiten bekannt ist. 

Es wurde Anfang des XVIII. Jhd. im Auftrag der Hieronymiten-Mönche erbaut, die in dieser Gegend der Huerta einen vor den Überschwemmungen sicheren Ort suchten. Architekt war ein Mönch aus dem Orden Antonio de San José. Es wurde zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt und "der Escorial von Murcia" genannt, da es sich um ein Gebäude mit großen Proportionen handelt. Mit Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes hat es eine Fassade aus unverputztem Backstein, ein Rundbogenportal und zwei schlanke Türme, die gekrönt sind von Kuppel aus Klinkersteinen im charakteristischen Blau des murcianischen Barocks, ebenso wie die vieleckige Kuppel des Kreuzgangs, der auch eine beträchtliche Größe besitzt.

 

Monasterio de los Jerónimos

 

Das Innere ist übermäßig verziert mit weißen, geometrischen Stuckarbeiten auf blauem Grund. Besonders zu erwähnen ist der barocke Hauptaltar aus Marmor, Alabaster und vergoldetem Holz. Der Altar kann auf das Jahrzehnt von 1780 datiert werden. Es handelt sich um ein Werk aus der Übergangszeit vom Barock zum formellen Klassizismus, obwohl einige Originalelemente verloren gegangen sind. Als Leitbild gilt die Fassade der Kathedrale von Murcia.

Das Kloster erlitt verschiedentlich Vorfälle im Laufe der Geschichte, insbesondere in Folge der Säkularisierung von Mendizábal, danach wurde es verlassen und das Gebäude geplündert. Später wurde es an die Jesuiten weitergegeben. Im Bürgerkrieg wurde es in einen Fliegerstützpunkt verwandelt, Altar, Chor, Gestühl und alle Bilder, mit Ausnahme des Bildnisses von San Jerónimo, dem diese Kirche geweiht ist und das eines der besten Werke des Bildhauers Francisco Salzillo darstellt (aktuell ausgestellt im Museum der Kathedrale) verschwanden.

Heute ist das Kloster, nach vielen Restaurationen und Ereignissen, Sitz der Katholischen Universität San Antonio, was es in eines der kulturellen Zentren der Region verwandelt.

Religiös
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Das Casino

DAS CASINO

Aus architektonischer Sicht handelt es sich um ein einzigartiges Gebäude und es ist ein emblematischer Ort in Murcia und eines der Identitätsmerkmale der Stadt. Erbaut am Ende des XIX. Jhd. vereint es verschiedene Stile in sich.

 

Real Casino de Murcia

 

Es befindet sich in der Trapería, einer der Hauptstraßen der Fußgängerzone, und überrascht den Besucher durch seinen Eklektizismus. So ist zum Beispiel die Fassade das Werk des Architekten Pedro Cerdán Martínez und enthält sowohl klassische als auch modernistische Schmuckelemente. 

Sobald man eingetreten ist, findet man sich in einem auf zwei Höhen angelegten arabischen Innenhof wieder, der von einer großen Kuppel aus Eisen und Glas abgeschlossen wird. Mit einer überreichen Ausschmückung ist er inspiriert von den königlichen Salons der Alhambra und dem Alcázar von Sevilla.

 

Casino de Murcia

 

Von diesem Innenhof aus gelangt man zur Galerie, einem riesigen überdachten Gang, der fast wie ein Privatweg anmutet. Von hier aus gehen die verschiedenen Räumlichkeiten des Casinos sowie Versammlungsräume ab. Die restlichen Zimmer des Erdgeschosses sind auf beiden Seiten der Galerie verteilt.

“El Congresillo” (Der kleine Kongress) ist der volkstümliche Name eines kleinen Salons, der Versammlungsort von einflussreichen Persönlichkeiten aus dem wirtschaftlichen und sozialen Leben Murcias war, die einen bedeutenden Einfluss auf die Ernennung von politischen Ämtern hatten und Entscheidungsträger waren. 

Der “pompejanische Innenhof”, geschmückt mit einer wunderschönen Frauenstatue des Bildhauers José Planes, besitzt 14 Säulen, jeweils gefertigt aus einem Stück und mit ionischen Kapitell ausgestattet, die eine Gesamtheit mit großem künstlerischem Effekt bilden.

Der Tanzsaal ist vielleicht der bekannteste Raum des Gebäudes und wunderbarer Zeuge des sozialen Lebens in Murcia während mehr als einem Jahrhundert. Er wurde von dem berühmten Architekten José Ramón Berenguer in neobarockem Stil errichtet. Die wertvollen Malereien, die ihn zieren – vier Matronen zwischen Wolken- repräsentieren die Musik, die Bildhauerei, die Malerei und die Architektur. Vier Medaillons repräsentieren die illustren Söhne der Stadt: Romea, Salzillo, Floridablanca und Villacís.

 

Salón de bailes

 

Ebenfalls zu erwähnen ist der “Toquador de señoras” (Damenankleideraum), nicht nur wegen seiner luxuriösen Ausstattung, sondern auch wegen des Gemäldes, das die Decke ziert, ein Werk des Malers Marín Baldo, das eine Allegorie der Nacht, repräsentiert von der Göttin Selene zeigt. Die Augen der geflügelten Frau, die in Flammen gehüllt hinab fällt, wurden berühmt durch ihren optischen Effekt, durch den sie dem Betrachter in jede Ecke des Raumes zu folgen scheinen.

 

Tocador de señoras

 

Auch die Bibliothek, der Billardsaal und die beiden Gesellschaftsräume mit großen Bodenfenstern zur Calle Trapería sind erwähnenswert, denen die Einwohner Murcias, mit ihrem feinen Humor, der sie charakterisiert, den Namen Fischgläser gaben.

 

Patio

Zivilisten
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regelmäßige Öffnungszeiten : Montag - Sonntag: 10:30 - 19 Uhr.
August: Montag - Samstag: 10:30-14:30 h
Sonntag geschlossen. Restaurant im August geschlossen.
Gesamt: 5 € (Broschüre oder Audioguide ) - 3 € reduziert. Restaurant im Inneren. Buchung 968 22 28 09 und 608 21 20. Juni.
Für Führungen, kontaktieren Sie das Casino.
Nur behindertengerechte zentrale Galerie.
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-1.1289700000
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Der Bischofspalast

DER BISCHOFSPALAST

 

Palacio Episcopal

 

Auf der Plaza del Cardenal Belluga erhebt sich, neben der majestätischen Fassade der Kathedrale, der Bischofspalast. Es heißt das Bischof Mateo entschied, sich eine Residenz bauen zu lassen, von der aus man die gerade fertig gestellte Fassade der Kathedrale betrachten konnte, so dass er den Bau dieses Palastes mit quadratischem Grundriss veranlasste. Er ist der offizielle Sitz der Diözese von Cartagena, wurde im XVIII. Jhd. erbaut und ist heute eine der wichtigsten Immobilien des architektonischen Erbes der Stadt Murcia. 

 

Palacio Episcopal

 

Der ursprüngliche Bischofspalast von Murcia befand sich bis Mitte des XVIII. Jhd. genau gegenüber der aktuellen Plaza Belluga. Jener ursprüngliche Renaissance-Palast belegte einen großen Teil dessen, was heute den Platz darstellt, der durch eine Stadtplanungsreform der Umgebung der Kathedrale nach der Errichtung der Fassade angelegt wurde.

Sobald der alte Palast abgerissen war, sollte ein neuer auf dem Grundstück gebaut werden, auf dem bis dahin der Palast Adelantado Mayor del Reino de Murcia stand.

Mit sehr einzigartigen architektonischen Elementen ist er ein weiteres der Meisterwerke des architektonischen Erbes von Murcia. Bei seinem Bau waren mehrere Steinmetzmeister beteiligt, die vorher an der Kathedrale gearbeitet hatten. Er setzt sich zusammen aus zwei verbundenen Gebäuden:

Der so genannte “Martillo del palacio” (Palasthammer) (dem Ausblickspunkt des Bischofs), eine hervor ragende Spitze, gebaut bevor die Konstruktion des eigentlichen Palastes begonnen wurde, um einen Ausblickspunkt über den Fluss Segura und den Paseo del Arenal oder Glorieta zu haben.

 

Palacio Episcopal

 

Das Hauptgebäude oder der Palast selbst ist erbaut mit eindeutigen Einflüssen des letzten italienischen Manierismus, daher wird er mit den römischen Palästen in Beziehung gesetzt.

Die Balkontüren der Fassaden sind architektonische Lösungen, die ihren Ursprung in den Balkontüren haben, welche von Michelangelo im Jahre 1546 für den Palazzo Farnese in Rom konzipiert wurden. Die Wandgestaltung, auf Basis von Fresken, ist ein weiteres Charakteristikum der römischen und neapolitanischen Paläste.

Im Inneren sind besonders interessant: die imperiale Treppe, die den besonderen Prinzipien des römischen Barocks folgt, der Innenhof, der in drei Arkaden mit dorischer Anordnung und einen kompakterer oberer Teil aufgeteilt ist, und die kleine Capilla del Obispo (Bischofskapelle) mit rundem Grundriss. Das Wappen am Hauptbalkon des Palastes erinnert an Bischof Roja, unter dessen Leitung der Bau im Jahre 1786 fertig gestellt wurde.

Die Errichtung des Palastes Mitte des XVIII. Jahrhunderts, zusammen mit weiteren Gebäuden und öffentlichen Bauten, zeigt die Bedeutung der baulichen Veränderungen auf, die Murcia in besagtem Jahrhundert erfuhr.

Religiös
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Die burg Von Monteagudo

DIE BURG VON MONTEAGUDO

 

Castillo de Monteagudo

 

Die Burg von Monteagudo liegt auf einem Hügel aus Kalksteinfelsen, von dem aus man das gesamte nördliche Tal der Huerta überblickt. An den Hängen des Hügels erstreckt sich die Ortschaft Monteagudo, etwa 5 km von der Stadt Murcia entfernt.

Auf Grund ihres militärischen Charakters wurde ihre Lage nach strategischen Gesichtspunkten gewählt. So wie ihr Ortsname angibt (Monte-agut, "spitzer Berg"), liegt die Festung auf einem sehr steilen Felsmassiv, das bis 149 m in die Höhe reicht, und erstreckt sich entlang zweier Plateaus von etwa 400 m Durchmesser. Unterhalb der Burg verläuft der "Camino Viejo de Monteagudo" (alter Weg von Monteagudo), der zwei wichtige Verkehrswege verbindet, welche von der Stadt ausgehen: den Camino de Alicante und den Camino de Castilla.

Aus diesem Grund scheint dieser Ort schon sehr lange und ununterbrochen durch verschiedene Völker besiedelt worden zu sein: El-Argar-Kultur, Iberer, Römer und Araber. 

Die architektonischen Überreste, die wir heute vorfinden, sind das Ergebnis von zahlreichen Ausbesserungen und Besetzungen, die bis auf die islamische Zeit zurückgehen. Vor der Gründung Murcias muss dies eine ländliche Burg gewesen sein, in der die Bauern der Umgebung Unterschlupf fanden. Als die Stadt zur tatsächlichen Hauptstadt des Territoriums wurde, wird "hisn Montagut" zu einer bewohnten Burg, einer echten Festung mit Wachturm und Verteidigungsanlage der Emire von Murcia, die in der Stadt und in den königlichen Anlagen residierten, zu denen die Burg selbst gehört.

 

Castillo de Monteagudo

 

Was die Bautechniken betrifft, bauten die maurischen Baumeister ihre Mauern mit Mörtel aus Stampflehm, gesäumt von wenig vorstehenden rechteckigen Türmen, die sehr nah beieinander stehen, so dass sie als Strebepfeiler agieren. Der Zugang zum unteren Gelände erfolgt an der Südflanke über einen unbefestigten Weg und einen Treppenabschnitt, der nicht ganz einfach zu bewältigen ist. Entlang dieses Geländes, das sich an der Nordostflanke erstreckt, befinden sich große Zisternen, Kornspeicher und andere Bauten. Der Zugang erfolgt hier über eine Treppe und ein interessantes Tor, die mit Spitzhacke und Meißel in den Felsen gehauen wurden. Sie bildet eine echte Festung, stark bewehrt und mit einem sehr regelmäßigen Grundriss, der ein Rechteck von 50 x 25 m bildet.

Nach der christlichen Eroberung behielt die Burg ihre strategische Bedeutung bei und blieb unter der Kontrolle der kastilischen Monarchie. Wir wissen, dass sie mindestens bei zwei Gelegenheiten durch Alfons X. den Weisen besucht wurde, und dass hier verschiedene königliche "Vögte" residierten. Diese Situation dauerte bis in die letzten Jahre des XV. Jahrhundert an, als die Katholischen Könige das islamische Königreich von Granada eroberten.

 

Castillo de Monteagudo

Orte
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Der Paseo del Malecón

DER PASEO DEL MALECÓN

Der Malecón ist eine Staumauer gegen Hochwasser. Er entstand im Jahr 1420 nach zwei großen Überschwemmungen, als der Stadtrat die Entscheidung erließ, die alten und beschädigten Häuser des Viertels Arrixaca abreißen zu lassen, um eine Mauer zu bauen, die sich an derselben Stelle am Fluss, an dem sich jetzt der Paseo befindet, erhebt.

 

El_malecon

 

Obwohl zahlreiche Reparaturen vorgenommen wurden, waren die Schäden im 18. Jahrhundert durch den Regen, den Wind, das Vorbeiziehen von Reittieren und den ständigen Verkehr der Stadt bereits sehr stark. Der Wiederaufbau erfolgte im Jahr 1736 durch den Stadtvogt Francisco de Luján y Arce. Ab 1745 wurde durch die Vermittlung von Kardinal Belluga eine vollständige Rekonstruktion vorgenommen, so erhielt er seine heute bekannte Form.

Heute ist der Malecón eine außergewöhnliche Promenade in etwa drei Metern Höhe über dem Bodenniveau. Wie eine Zunge aus Stein führt er über 1500 Meter bis in die Huerta, umkreist die Stadt von seiner Westseite aus, und verläuft zwischen den Gärten des ehemaligen Klosters San Francisco und dem Botanischen Garten. Es ist ein Ort zum Entspannen und zum Spazierengehen, von dem aus man herrliche Aussichten genießen kann. Um sich ausruhen zu können, verfügt er über zahlreiche Steinbänke entlang seines gesamten Verlaufs.

 

El malecón

 

Zu erwähnen sind vor allem der Triumphbogen zu Ehren von Maria, die Statue des murcianischen Philantropen José María Muñoz und die alten Portale der Nutzgärten und Häuser, die den Malecón flankierten.

Auf der linken Seite befinden sich das Maristenkolleg und das Kapuzinerkloster.

Auf der rechten Seite liegt der Botanische Garten mit seinem wunderschönen und gut erhaltenen Portal, der aus der Zusammenlegung von Geländen des ehemaligen Gartens mit weiteren angrenzenden Gärten entstand, wie dem Huerto de los Cipreses oder dem Huerto de las Bombas. Heute ist es der größte Garten in Murcia, und seit er als Botanischer Garten dient, erhielt er den Namen zurück, unter dem ihn viele Bürger kennen. Ursprünglich gehörte er zum Institut der Provinz und wurde für Praktika der Schüler angelegt, Reste dieses Gartens sind die bemerkenswerten Baumexemplare, die dort noch immer zu finden sind.

 

Puerta de las bombas

 

Ebenfalls auf der rechten Seite des Malecón kann man noch heute vor Jahren gebaute Immobilien sehen, wie z.B. ein großes verwahrlostes Haus mit Balkonen, das das Haus des murcianischen Dichters Pedro Jara Carrillo gewesen ist.

Begründung

Paseo del Malecón

37.9829000000
-1.1333900000
37.9865000000
-1.1477300000
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Paseo del Malecón

37.9865000000
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37.9865000000
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Die Huerta

DIE HUERTA

Sie erstreckt sich über die geneigte Ebene zwischen den beiden parallelen Bergketten, durch die der Río Segura in Richtung Meer fließt.

Sie erstreckt sich über die gesamte mittlere Flussaue des Río Segura, einem Tal, durch welches  der Fluss während des gesamten Quartärs über seine Läufe einen für den Gemüseanbau fruchtbaren Schlamm abgelagert hat. Auch der Fluss Guadalentín, der unterhalb der Stadt Murcia in den Segura mündet, hat zur Bildung der Huerta beigetragen. Die ersten prähistorischen Siedler drangen nicht bis zum Ende des Tals vor, da es sich um Sumpfland handelte, das ein großes Überschwemmungsrisiko aufwies. Überreste der El-Argar-Kultur fanden sich an den Flanken der Berge, die das Segura-Tal umgeben. 

 

La huerta

 

Bereits die Römer bauten in der Huerta von Murcia an, es waren aber die Mauren, die die sumpfigen Gebiete trocken legten und ein sehr effizientes Bewässerungs- und Drainagesystem auf Basis der Contraparada (Hauptdeich) schufen: für alle, die die Huerta von Murcia genau kennen lernen möchten, ist er der Ausgangspunkt einer weisen Nutzung des Wassers, das hierbei in die Flussaue geleitet wird, damit es mit Hilfe einer Vielzahl von sich verzweigenden Bewässerungsgräben bis an weit vom Flussufer entfernte Stellen gelangen kann, was seit Jahrhunderten den Anbau von Obst, Zitrusfrüchten und Gemüse begünstigt.

 

La huerta

 

Mit der Wiedereroberung von Murcia durch Alfonso X den Weisen, flohen viele Mauren nach Granada und große Teile der Huerta blieben unbevölkert zurück. König  Alfonso teilte die Felder der Huerta in kleine Flächen für die Christen auf. Auf diese Weise entstand das Kleinbauerntum. 

Am Ende der Reconquista im XVI. Jhd. vollzog sich eine wichtige landwirtschaftliche Entwicklung durch die Einführung des Orangen- und Maulbeerbaums, was die Grundlage der Seidenindustrie darstellte. In jenem Jahrhundert wurden wichtige hydraulische Bauten geschaffen wie der Malecón, die Begradigung des Flusses, die Lenkung einiger Flussabschnitte und Bewässerungsgräben und die Konstruktion der Wasserräder, die das Wasser zur Bewässerung zu höher gelegenen Feldern brachten.

 

La huerta

 

Für die dominierende Stellung Murcias in der Seidenproduktion und im Seidenhandel war die Beinahe-Monokultur des Maulbeerbaums entscheidend, der die Huerta optimale Bedingungen bot.

Die Huerta von Murcia ist außerdem Fest, Folklore und Gastronomie, was jedes Jahr mit den Feierlichkeiten und Umzügen des Bando de la Huerta begangen wird.

 

Orte
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